Besuch in Wetzlar – Der Leitzpark

Es ist unglaubliche 4 Jahre her, dass ich das letzte mal in Wetzlar war. Höchste Zeit der kleinen süßen Stadt und dem Leitz-Park einen Besuch abzustatten. Letzte Woche waren wir (die ganze Familie!) für 3 Tage in der hessischen Kleinstadt, haben die Atmosphäre genossen und natürlich das Leica-Werk besucht. Der Leitz-Park wurde in den letzten 2 Jahren deutlich erweitert und es gibt dort nun auch ein eigenes Hotel und ein Museum inkl. Ausstellungsflächen.

Das Gelände ist beeindruckend und hat durch die Erweiterung noch einmal deutlich an Attraktivität gewonnen. Es bildet nun ein großes Ganzes, das nach allen Seiten einen natürlichen Abschluss erfährt: Hotel und Museum auf der einen Seiten und Leica-Werk auf der anderen Seite. Man fühlt sich dort wohl und will verweilen. Der Springbrunnen in der Mitte bildet einen angenehmen „Frischepunkt“ (gerade bei den derzeit vorherrschenden Temperaturen von über 35 °C).

In der Leica-Welt (so nennt sich das Werksgebäude) war gerade eine Ausstellung von Bruce Davidson zu sehen, der 2018 in die Leica Hall of Fame aufgenommen worden ist. Beeindruckende Bilder in einer schlichten Umgebung die nicht ablenkt. Da wir bereits um 10:00 Vor-Ort waren und es noch dazu ein normaler Wochentag war, hatten wir die Räumlichkeiten für uns und konnten ungestört (ohne andere Besucher) einfach nur genießen.

Ein neues Gebäude entstand für das Leica-Museum mit Flächen für wechselnde Ausstellungen. Dort wurde gerade „100 Jahre Leica“ gezeigt – eine Ausstellung die ich schon lange sehen wollte, aber es weder in Wien noch in Frankfurt geschafft hatte.

Die Ausstellungsflächen sind schön übersichtlich gestaltet und es macht Spaß Bilder in dieser Umgebung zu betrachten.  Zwischen den einzelnen offenen Ausstellungsräumen hätten ein paar Sitzmöglichkeiten zum Verweilen gut getan – ein kleiner Kritikpunkt an dieser Stelle.

In Summe ein gelungener Ausflug der Spaß gemacht hat und zeigte, was Leica in Wetzlar in den letzten Jahren geschaffen hat. Es bleibt zu hoffen, dass auch die nächsten Jahre so erfolgreich bleiben und wir noch viel Spaß mit dem deutschen Kamerahersteller haben werden.

Ach ja…natürlich entstanden alle Bilder mit der Leica M und dem Summicron-M 35 mm.

Euer Alex / LiK

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Surrealografie

Nach langer Zeit ein neues Bild aus meinem Projekt „Surrealografie“. Mehr zum Projekt findet ihr hier.

Das Bild findet demnächst auch Einzug auf die offizielle Projektseite.

LiK/Alex

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Sechzig Minuten München

Beruflich bin ich ja öfter mal in München. So auch diese Woche. Leider bleibt dabei fast nie Zeit zu fotografieren. Dieses mal bin ich aber nach meinem Termin eine etwas längere Strecke durch die Innenstadt bis zum Hauptbahnhof spaziert. In Summe also ca. sechzig Minuten Zeit, um ein paar wenige Bilder zu machen.

Alle Bilder entstanden mit dem Huawei Mate 10 Pro – Aufgenommen mit dem Monochrom-Chip. Besonders die letzten beiden Bilder gefallen mir sehr gut. Das letzte Bild könnte ev. eine Spur abgedunkelt werden – am Ende habe ich es aber doch so belassen.

Euer LiK/Alex

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Lebensprojekt – Jamie Livingston

Es gibt Projekte und Projekte. Wenige beeindrucken einen wirklich und ganz viele gehen in der Masse unter. Nicht so das Lebensprojekt von Jamie Livingston. Jamie hat 18 Jahre lang jeden Tag ein Polaroid gemacht. Bilder die seine Freude am Leben zeigen, Bilden die zeigen wie er krank wurde und Bilder die zeigen wie er schließlich aus dem Leben trat. Beeindruckend, nachdenklich, traurig!

Ein Blick lohnt sich: http://hughcrawford.com/photo-of-that-day-flat/.

Ebenfalls der Bericht hier ist lesenswert: https://ze.tt/ergreifendes-projekt-18-jahre-lang-jeden-tag-ein-polaroid-bis-zum-tod/

Euer Alex / LiK

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Straßenkunst…

Im Vorbeigehen entdeckt: Straßenkunst, mitten in Freiburg. Bund, schrill und einfach nur schön. Zumindest in meinen Augen!

Euer Alex / LiK

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Phaeno – Farbe

Wie letzte Woche versprochen, hier nun der zweite Teil der Bilder vom Phaeno in Wolfsburg. Die Bilder jetzt in Farbe ausgearbeitet. Die Farbgebung habe ich bewusst leicht ins Gelbe gezogen, um den Bilder etwas Surreales zu geben.

Besonders das erste und das letzte Bild finde ich in Farbe fast besser als in Schwarz-Weiß. Der Kontrast zwischen gelblichem Beton und blauem Himmel ist sehr stimmig. Bei den anderen Bildern könnte ich mich schwer zwischen den beiden Varianten entscheiden. Und wie geht es euch?

Euer Alex / LiK

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Phaeno – Schwarz-Weiß

Beruflich war ich vor kurzem in Wolfsburg und da meine Bahnverbindung verspätet von Wolfsburg abfahren sollte, erkundete ich das Gebiete um den Hauptbahnhof etwas. Weit kam ich nicht, denn ein eindrucksvoller Bau direkt am HBF zog mich in seinen Bann. Was um alles in der Welt war das? Nach kurzer Recherche fand ich heraus, dass es sich um das Phaeno handelte: einem Wissenschaftsmuseum. Geplant war der Sichtbetonbau von Zaha Hadid. Der Bau wirkt wie aus einer anderen Zeit, mehr Raumschiff als Gebäude, mehr beängstigend als einladend. Trotzdem verbrachte ich dort eine ganze Weile, und genoss es durch den teils offenen Bau zu spazieren und Aufnahmen zu machen.

Alle Bilder entstanden mit dem Huawei Mate 10 Pro (leider hatte ich meine Leica M nicht dabei). Die Bilder wurden in Farbe aufgenommen und erst im Nachgang bearbeitet. Ich entschied mich dieses mal bewusst gegen den eingebauten Monochrom-Chip, da ich die Serie auch in Farbe bearbeiten wollte. In Kürze werde ich diese hier auch zeigen und dann könnt ihr selbst entscheiden, was zu diesem „Monster“ von Bau besser passt.

Natürlich war die Komposition mit dem Smartphone nicht leicht und bei einigen Bildern hätte ich mir etwas mehr Bildreserve gewünscht, sodass ich die Bilder am Rechner noch etwas „zurechtstutzen“ konnte. Trotzdem bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden und das erste mal würde ich mir wohl ein Smartphone-Bild an die Wand hängen – mein Favorit eindeutig das letzte Bild.

Seit also gespannt auf die Ausarbeitung in Farbe – diese folgt nächste Woche!

Euer

Alex / LiK

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